Hilfe für Mto wa Mbu

Mto wa Mbu liegt etwa 90 km nordwestlich von Arusha, am Eingang des Lake Manyara National Park in Tansania. Durch Frau Barbara Flugel aus Bad Homburg lernte ich, Masoso Ibanda, der Vorsitzende vom Afrika Charity und Kultur e.V., Herr Adam Shabani können. Er ist Maler von Tinga Tinga Bildern. Nach mehreren Besuchen in dieser Kleinstadt im Norden von Tansania, lernte ich viele Leute kennen. Leider gibt es auch dort viele Straßen- und Waisenkinder, die betteln müssen, damit sie überleben können. Die Menschen dort sind sehr arm und diese Armut ist deutlich zu spüren, obwohl es vergleichsweise viele Touristen gibt. Es fehlt die jungen Menschen an Ideen. Frau Flugel versuchte, da Sie dort gelebt hat, zu helfen und begann dann auch zu helfen.

Durch unsere gute Erfahrung in Rombo haben wir entschieden, mit dem Verein  zu helfen. Erstmal stellte ich den Kontakt zu den Behörden, spezial der Polizei, her, da dies zu dem Bezirk von Monduli gehört. Dorthin gelangten wir damals erst durch den Minister des Präsidenten Kikwete, welcher aktuell für die Präsidentschaft im Oktober 2015 in Tansania kandidiert. Hon. Edward Lowassa, MP (Member of Parlement) für Monduli, er besuchte Deutschland und ich sprach mit Ihm über unser Projekt in Mto wa Mbu, worauf er uns seine Unterstützung zusagte.

Nachdem wir dort mehrmals viele Treffen mit den Einwohnern organisiert hatten und wussten, wo wir anfangen sollten, kam die Idee, erst mal einen Verein vor Ort zu gründen. Adam Shabani wurde zum Vorsitzenden gewählt und so war in Mto wa Mbu die 'Africa Upendo Association', was so viel wie 'Africa Charity' bedeutet, geboren. Wir haben aus Deutschland auch sehr viel geholfen, um die Eintragung in Tansania zu erreichen. Es wurde auch als 'non government organisation' eingetragen. Wir bekamen von den Behörden ein fast 20 Hektar großes Stück Land, wo wir Schule, Krankenhaus und einen Kindergarten bauen können.

Wir haben in Deutschland viele Spenden gesammelt und wir bekamen das Geld um dort etwas zu bauen zusammen. Die Steine liegen hier und wir brauchten nur noch Zement. Leider passierte dann etwas Schlimmes. Das Geld, ca. 4.500 EUR wurde in Dar Es Salaam von Didier Malumbungi, einem Hausjungen in Dar Es Salaam, geklaut. Dies war ein Schock für uns und wir versuchten durch eine Anzeige bei der Polizei in Tansania ihn verhaften zu lassen. Doch er war auf der Flucht im Kongo, durch meine Familie und Kontakte im Kongo konnte der Dieb allerdings etwas später verhaftet werden. Er erhielt eine achtmonatige Haftstrafe im Gefängnis von Makala in Kinshasa. Das Geld bekamen wir dennoch nicht zurück.
Durch ein Mitgliedertreffen in Mto wa Mbu hatten wir alle darüber informiert. Wir alle waren fest entschlossen, weiter zu machen und nach Möglichkeiten zu suchen, dieses Projekte zu finanzieren.

Eine weitere Reise für 2016 ist bereits geplant und wir arbeiten eng mit unserem Partner Africa Upendo Association (TZ) zusammen, um dort zu helfen.

Im Begleitung mit anderen Africa Upendo Mitgliedern, hier Mr. Sunday.

 

 

Read 1290 times Last modified on Dienstag, 17 November 2015 17:17
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